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Clever kochen am Herd – 8 Tipps für mehr Effizienz und Ersparnis

1. Pfannen für jeden Bedarf

Die Auswahl an Pfannen ist riesig und reicht von schweren Varianten aus Gusseisen über spezielle Bratpfannen bis hin zur Wok- oder Paella-Pfanne. Damit Steaks, Fisch, Gemüse und Co. einwandfrei gelingen und schonend zubereitet werden können, braucht es bedarfsgerechte Modelle. Klassische Edelstahlpfannen sind beispielsweise für leckere Bratkartoffeln ideal. Soll Fett gespart werden, wäre eine beschichtete Teflon-Pfanne die bessere Wahl. Für optisch attraktive und saftige Steaks ist die Grillpfanne konzipiert. Der geriffelte Boden verpasst Fleisch die gewünschte Optik, wie vom Grillrost. Für Schmorgerichte, die längere Zeit auf dem Herd bleiben, sind gusseiserne Pfannen besser. Gusseisen speichert Wärme länger, als jedes andere Material. Nähere Informationen und Details zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Pfannen in den Ratgebern unter pfannen.org.

2. Töpfe für jede Gelegenheit

Topf ist nicht gleich Topf. Wie bei Pfannen, gibt es hier massive Unterschiede. Die Tabelle weist auf einige der wichtigsten Kaufkriterien hin:

Material Töpfe sind in diversen Materialien, wie Edelstahl, Gusseisen, Stahlemaille oder mit Keramikbeschichtung erhältlich. Jedes hat andere Eigenschaften. Vor der Anschaffung sollte geklärt sein, ob die Töpfe den täglichen Ansprüchen der persönlichen Kochgewohnheiten gerecht werden.
Boden Der Boden des Topfes spielt eine elementare Rolle. Er darf sich nicht verziehen und muss ausreichend dick sein. Bei Edelstahltöpfen sind vier bis sechs Millimeter ratsam, bei Stahlemaille 2,5 bis drei Millimeter.
Deckel Der Deckel muss optimal abschließen und sollte ein gewisses Gewicht aufweisen.
Griffe Die Griffe dürfen nicht heiß werden, um Verbrennungen vorzubeugen.
Pflege Ein Topf, der täglich im Einsatz ist, sollte sich einfach reinigen lassen.

 

3. Topfgröße passend wählen

Haushalte könnten eine Menge Geld sparen, wenn sie ihre Töpfe bei jeder Zubereitung optimal auf die Größe der Herdplatten anpassen. Sind die Gefäße zu klein, wird viel Hitze verschwendet.

Kochtopf in der Küche

Die Wahl des richtigen Kochtopfes darf nicht unterschätzt werden

4. Schnellkochtopf einsetzen

Die Anschaffung eines Schnellkochtopfs lohnt sich in zweierlei Hinsicht: Zum einen spart der Einsatz dieses Kochgefäßes eine Menge Zeit, zum anderen Geld. Denn dank der verkürzten Garzeiten wird weniger Energie benötigt und das schont die Haushaltskasse. Gulasch dauert im Schnellkochtopf zum Beispiel nur eine knappe Viertelstunde, während es mit einem gewöhnlichen Kochtopf zwischen 60 und 150 Minuten dauern kann. Linsen sind im Schnellkochtopf in nur sieben Minuten fertig, in der herkömmlichen Alternative erst nach einer Stunde. Im Video verrät die Chefredakteurin des Guide Gault&Millau Österreich Martina Hohenlohe die Vorzüge der Topfalternative:

5. Deckel schließen

Egal ob Paella in der Pfanne oder Schmorbraten im Topf: Um Strom zu sparen, sollten Kochgefäße auf dem Herd geschlossen werden. Ohne Deckel ist der Wärmeverlust enorm und die Zubereitung kostet unnötig Zeit.

6. Schonend zubereiten

Vitamine reagieren sehr sensibel auf Hitze, Licht und Sauerstoff. Zudem gehen sie beim Kochen ins Kochwasser über und landen nicht selten im Abfluss. Um die Sensibelchen zu schützen und der eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun, sollte Gemüse mit möglichst wenig Wasser nur kurz erhitzt werden. Bissfeste Ergebnisse sind wünschenswert. Auch die Temperaturen dürfen nicht zu hoch sein. Dünsten und Dampfgaren sind zwei empfehlenswerte Methoden für Gemüse. Wie Dampfgaren mit Topf gelingt und welche Vorteile ein Dampfgarer mit sich bringt, erklärt Stiftung Warentest unter test.de.

Eine Wokpfanne im Praxistest

Die Wokpfanne ist die ideale Mischung aus Wok und Pfanne

7.Wasserkocher ergänzen

Bei einem Herd, abgesehen vom leistungsstarken Induktionsherd, dauert es relativ lang, bis Wasser in Töpfen kocht. Wird das Kochwasser stattdessen im Wasserkocher erhitzt und erst in sprudelndem Zustand in den Topf gegossen, spart das rund 50 Prozent Energie. Kommt diese Vorgehensweise beispielsweise bei Nudeln und Reis zur Anwendung, summiert sich die Ersparnis merkbar.  Aber: „Je größer die Wassermenge, desto weniger relevant ist der Aufheizverlust von Topf und Herd“, ergänzt Bayern 1 unter br.de. Im Artikel wird Professor an der Uni Bonn Rainer Stammiger zitiert. Dem Experten zufolge, sei es bei größeren Mengen Wasser besser, es direkt im Topf zu erhitzen.

Kochtopf zum kochen

Ohne einen guten Kochtopf ist keine Küche komplett

8. Induktionskochfeld anschaffen

Steht der Kauf eines neuen Herdes an, wäre ein Induktionskochfeld eine sinnvolle Entscheidung. Diese Geräte verfügen über die beste Effizienz. Innovative Modelle erhitzen Wasser sogar schneller als Wasserkocher. Unter sat1.de erfahren Interessenten, warum Induktion die günstigste Lösung zum Kochen ist und welche Vorteile mit den Geräten einhergehen.

 

Quellenhinweis zu Fotos: RitaE / cocoparisienne / StockSnap / music4life / pixabay.com (freie kommerzielle Verwendung)