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Bratwurst selber machen

Bratwurst selber machen – so einfach geht’s

Der Oberbegriff Bratwurst bezeichnet verschiedene Wurstsorten. Bei der Vielfalt, die man alleine im Supermarkt vorfindet, ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Ursprünglich wurde der Name jedoch für Würste aus Brät verwendet. Dies stammt vom althochdeutschen Wort „brato“ für Muskelfleisch ab. Bratwürste gibt es in roher und gebrühter Form, wobei die gebrühte Wurst deutlich weiterverbreitet ist.

Bratwurst-Herstellung – denkbar einfach

 

Für das Grundrezept braucht man lediglich grobe Fleischstücke, die im Fleischwolf oder Kutter mit Gewürzen, Zwiebeln und Kräuter sowie Eisschnee fein oder grob zerkleinert werden. Danach wird das fertige Brät in Därme gefüllt und im Anschluss in heißem Wasser, Brühe oder Wasserdampf gebrüht.

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf

 

Ein weiterer guter Grund, Bratwurst selber herzustellen, sind die Qualitätsunterschiede bei den Fertigprodukten. Im Jahr 2010 untersuchte die Stiftung Warentest deutsche Bratwürste und das Ergebnis viel wenig schmeichelhaft aus. Von 19 getesteten Sorten erhielten lediglich fünf das Urteil „gut“. Die Bestnote „Sehr gut“ wurde überhaupt nicht verteilt. Daraus folgt der einfache Schluss: wer eine sehr gute Bratwurst haben will, macht sie am besten selbst.

Rezept:

 

Der Klassiker – Thüringer Bratwurst

Für 12 Würste benötigen Sie folgende Zutaten: 750 g Schweinefleisch (aus der Schulter), 1 Ei, 50 ml Milch, 1 Zwiebel, 250 g roher Speck (nicht geräuchert und gesalzen), 3 m Bratwurstdarm (beim Metzger vorbestellen), 1 Knoblauchzehe, 4 Stängel Majoran sowie Salz und Pfeffer.

Zubereitung:

Bratwurst selber machen 2

Copyright: freeimages.com/Gabor Palla

Den Speck und das Fleisch grob würfeln und durch die grobe Scheibe des Fleischwolfs geben. Das Ei und die Milch verquirlen und dazugeben. Zwiebel, Majoran und Knoblauch fein hacken und ebenfalls dazugeben. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und alles vermengen. Den Darm wässern und auf die Wursttülle des Fleischwolfs ziehen, das untere Ende zuknoten. Die Masse vorsichtig in den Darm füllen und die Würste alle 20 cm abbinden.

Schmeckt am besten gegrillt. Natürlich können Sie die Wurst auch in der Pfanne zubereiten.

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