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Voll im Trend: Sushi selber machen

Sushi ist derzeit wohl eine der beliebtesten Fast Food-Varianten überhaupt. Die kleinen Rollen erfreuen sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit – und das zu Recht. Sushi ist Fettarm, sättigend und gesund und somit der ideale Snack für zwischendurch und gleichzeitig eine vollwertige Mahlzeit. Doch wo liegt der Ursprung des Sushis und wie kann man es selber machen? Wir verraten es Ihnen.

Japan oder China?

Hört man das Wort Sushi, muss man unweigerlich an Japan denken. Allerdings zeigen frühe schriftliche Belege, dass das Sushi seinen Ursprung in China hat. In der südostasiatischen Region Mekong breitete sich schriftlichen Quellen zufolge bereits im 2. Jahrhundert nach Christus eine neue Methode zur Konservierung von Fisch aus. Als Basis dient gesäuerter Reis. Dieser startet den Gärungsprozess und hilft, den Fisch haltbar zu machen. Erst im 7. Jahrhundert wurde diese Methode in Japan adaptiert. Allerdings zeichnen sich die Japaner dafür verantwortlich, die Zubereitungsarten verfeinert zu haben.

Formen in Hülle und Fülle

Die älteste Form ist das so genannte Funa-Sushi. Durch einen Stein beschwert wurde der Fisch in fermentierten Formen haltbar gemacht. Allerdings betrug die Gärungszeit zwischen einem und drei Jahren. Dank einer neuen Technik konnte die Gärungszeit im 15. Jahrhundert auf einen Monat reduziert werden. Bei der Herstellung von Nama-Nari-Sushi kam der Fisch in Pökelbehälter aus Holz und im Anschluss wurde der Reis dazugegeben. Durch die Zugabe von Essig zum Reis wurde die Gärungszeit im 17. Jahrhundert auf einen halben Tag verkürzt. Das daraus entstandene Haya-Sushi ist gleichzeitig die Grundlage vieler moderner Sushi-Varianten.

Seit Ende des 18. Jahrhunderts gibt es den Klassiker schlechthin – das Nori-Maki-Sushi. Ebenso wie heute wird zum rollen eine Bambusmatte verwendet. Beim Formen des Sushis ist Fingerspitzengefühl gefragt, deshalb wollen wir Ihnen heute zeigen, wie Sie spielend leicht Sushi selber machen können.

Sushi selber machen – so einfach geht’s

Neben der Frische des Fisches kommt es beim Sushi vor allem auf den richtigen Reis an. Üblicherweise verwendet man den so genannten „Japonica“-Reis, da dieser gute Klebeeigentschaften besitzt. Um die Stärkeschicht vom Reis zu lösen, sollte dieser vor dem Kochvorgang gründlich gewaschen werden. Ob Sie dabei einen Reiskocher verwenden oder den Reis klassisch kochen, bleibt Ihnen überlassen.

Nachdem kochen wird der Reis mit einer Würzmischung aus Reisessig, Salz und Zucker vermischt. Bis zur endgültigen Verarbeitung sollte der Reis mit einem feuchten Tuch abgedeckt werden. In der Variante „Ura-Maki“ (dt. „von innen gerollt“) wird der Reis üblicherweise mit Avocado, Gurke, Lachs oder Surimi gefüllt und in Noriblätter eingerollt. Anschließend wird die Rolle mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben geschnitten. Dazu wird Wasabi, Sojasauce und eingelegter Ingwer gereicht.

Sushi selber machen: Diese Zutaten werden benötigt

Für vier Portionen Maki-Sushi benötigen Sie 6 Esslöffel Reisessig, 400 Gramm Sushireis, 3 Teelöffel Salz, 3 Teelöffel Zucker, 6-8 Noriblätter, 200 Gramm Lachsfilet, Wasabipaste, 60 Gramm eingelegter Ingwer, 1 reife Avocado und Sojasauce.

In unserem Video können Sie Schritt für Schritt verfolgen, wie sie das perfekte Sushi selber machen können.

Und hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Sushireis auf den Punkt garen.

Wir wünschen guten Appetit.