Küchen-Basics
Mangold

Mangold: alles rund um das neue „In“-Gemüse

Der Mangold zeichnet sich zu aller erst durch seine satten Farben aus. Das Grün der Blätter und die Stiele, die in rot, weiß und orange leuchten. Dies alles sorgt dafür, dass Mangold einem sofort ins Auge fällt. Zudem ist das Gemüse wunderbar vielfältig und lässt sich in vielen köstlichen Variationen zubereiten. Sei es mit Nudeln, Lasagne, als Salat oder in einer leckeren Quiche. Dabei ist er vor allem dem Spinat sehr ähnlich und lässt sich somit hervorragend blanchieren, backen oder braten.

Woher kommt Mangold und wann bekommt man Ihn?

Bereits seit über 4000 Jahren wird Mangold angebaut und im 17. Jahrhundert zählte er zu den beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland. In der Folge lief der Spinat nach und nach dem Mangold seinen Rang ab. Hauptsächlich wird der Mangold aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland importiert, da der Anbau hierzulande noch im relativ kleinen Umfang stattfindet. Zwischen Juni und Oktober kann man Mangold allerdings auch bei uns immer Frisch kaufen.

Diese Sorten gibt es

Verwandt ist der Mangold aus botanischer Sicht mit der Roten Bete und den Zuckerrüben. Allerdings werden beim Mangold die Blätter und nicht die Wurzel verzehrt. Unterschieden wird in der Regel zwischen Blatt- und Stielmangold.

Blattmangold: Diese Sorte zeichnet sich durch breite Blätter und schmale Rippen aus. Er kann wie Spinat verarbeitet und zubereitet werden.

Stielmangold: Er zeichnet sich vor allem durch die stark hervortretende Mittelrippe der Blätter aus. Dies macht es nötig, die Stiele vor der Zubereitung zu schälen. Sie können daher auch im Ganzen zubereitet werden wie Spargel.

Mangold-Spaghetti mit Knoblauch-Öl

Hier ein schnelle und köstliches Mangold-Rezept. Für 4 Portionen benötigen Sie 500gr Spaghetti, 500gr Mangold, 2 Knoblauchzehen, 1 Chilischote, Olivenöl und Gemüsebrühe.

Den Mangold waschen, putzen und in feine Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfen, die Chilischote waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden. Chili und Knoblauch in einer Schüssel vermengen. In einem großen Topf Wasser zum kochen bringen und mit der Gemüsebrühe würzen. Spaghetti und Mangold hinzugeben und so lange kochen, bis die Nudeln al dente sind. Etwas vom Wasser in die Öl-Mischung geben. Die Nudeln und den Mangold in ein Sieb abgießen. Zurück in den Topf geben und die Öl-Mischung unterrühren. Auf einem Teller anrichten und frisch geriebenen Parmesan darüber geben.

Das steckt drin

Mangold enthält eine Menge Vitamine – unter anderem Vitmain K, Vitamin A, E, Kalium, Magnesium, Eisen und Natrium. Durch den hohen Gehalt an Oxalsäure, sollten Sie Mangold nur blanchiert zu sich nehmen. Sollten Sie Nierenprobleme haben, raten wir ausdrücklich vom Verzehr ab. Früher wurde die Wurzel des Mangolds zur Zuckergewinnung genutzt, im Lauf der Zeit allerdings von der heute verwendeten Zuckerrübe abgelöst.

Mangold einkaufen, lagern und einfrieren

Auch beim Einkauf des leckeren Gemüses gibt es einiges zu beachten. Schauen Sie genau darauf, dass die Blätter frisch aussehen und einen satten Farbton haben. Ist der Mangold schlaff und fleckig bzw. die Stiele dunkel, sollten Sie ihn nicht kaufen. Im Gemüsefach hält sich Mangold bis zu zwei Tage. Er sollte also möglichst frisch zubereitet und verzehrt oder eingefroren werden.

Vor dem einfrieren sollten Sie die Blätter des Mangolds kurz in kochendem Wasser blanchieren und im Anschluss mit kaltem Wasser abschrecken. So bleiben die Vitamine enthalten und auch die schöne grüne Farbe der Blätter. Danach den Mangold gut trocknen und portionsweise einfrieren. Im Gefrierfach ist Mangold so bis zu sechs Monaten haltbar.

Die Zubereitung

 

Hier geht es zur Übersicht mit unseren leckersten Mangold-Rezepten